Na dann will ich mal wieder was von uns hören lassen, der letzte Eintrag liegt wieder mal ein Weile zurück. Nicht das ihr euch langweilt wenn ihr immer wieder die gleichen Bilder und Texte durchlesen müsst.
Seit letzten Donnerstag haben wir ja nun das Quartier, eben unser mini-kleines Apartment gegen das geräumige Haus von Thierry ausgetauscht. Bei der großen Zimmerauswahl konnten wir uns gleichmal gar nicht einigen wer wohin ziehen soll. (Schlafe
ich lieber im Wohnzimmer auf dem Sofa oder im Gästezimmer oder eben im Schlafzimmer, dabei ist aber zu beachten, dass da das Bett mit Caroli, der Hündin zu teilen ist).
Als Thierry dann das Haus mit all seinem Gepäck verlassen hatte, konnte der ´Urlaub´ also beginnen. Mitten im Wald der Blick auf die Bäumchen und den Schnee einfach traumhaft
und die Ruhe , genau so habe ich mir Kanada vorgesellt. Aber es sollte noch besser kommen.
Dem Wetterbericht zufolge sollte in der Nacht von Donnerstag zu Freitag soviel Schnee fallen wie hier im Dezember noch nie gefallen ist, was dann auch geschah.
Die kleinen Flocken die da vom Himmel fielen, sahen nicht so aus als könnten die 38 cm Neuschnee bringen. Ein Blick aus der Haustür überzeugte mich dann aber von der Höhe. Selbst Caroli wusste nicht wie sie am besten in den Schnee hinaus kommt. Das bedeutet also Jacke, Mütze, Handschuhe
und was sonst noch so alles nötig ist, um trocken zu bleiben, anziehen und hinaus in den Schnee. Begleitet von weiteren Schneefocken konnte Stefan sich nun endlich mal am snowblower ausprobieren
, was aber nicht heißt, dass ich nur dumm herumgestanden habe. Nein ich habe mich auch betätigt, mit Schneeschippe und Fotoapparat.
Nach einer Stunde schwerem Schuften hatten wir die Einfahrt dann endlich frei
. Im Radio rieten sie allen die nicht unbedingt auf Arbeit müssen doch zu Hause zu bleiben, um ein Verkehrschaos zu vermeiden, da haben wir natürlich gleich mal mit die Straßen geschont und sind in Chelsea geblieben. -Eigentlich liegt ja Thierry’s Haus nur in der Gemeinde Chelsea aber im Viertel Tenaga, nur wegen der Ordnung und weil Stefan das doch im Blog noch einmal richtig gestellt haben wollte.
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Am vierten Adventswochenende –
Mensch ist die Zeit schon wieder schnell vergangen – haben wir dann zwei ausgiebige Spaziergänge in die verschneiten Wälder Kanadas gemacht.
Einen im Skigebiet Camp Fortune, indem wir ja schon immer Herbst vorbei geschaut haben. Mit Schnee sieht das natuerlich viel besser aus. Da Caroli so gerne mit Stoecken spielt, mussten wir ab und zu mal einen Abstecher in den Tiefschnee machen um was zum Spielen zu suchen. Aber seht selbst bei den Fotos....
Nach einer Stunde hoerte der Weg dann ploetzlich auf ein weiterkommen ohne Skier war hier einfach unmoeglich also entschieden wir uns wieder umzukehren. Die andere Tour fuehrte dann mal in den Wald, in Thierry’s Garage haben wir Sneeschuhe gefunden. Gut ausgeruestet konnte somit die Tour beginnen, sehr lustig ist die Technik mit diesen Dingern. Durch die breiteren Fuesse ist das Vorankommen nicht ganz so einfach., das Laufen hinter Stefan hat bei mir deshalb auch immer wieder Lacher verursacht , es war einfach sehr lustig
anzuschauen wie er einen Fuss vor den anderen setzend durch den Schnee gestapft ist. Wegen der vielen Lachpausen sind wir nicht ganz so schnell vorangekommen, das war aber auch gut, denn die schoene Natur kann man nur so geniessen.
Wieder im Haus angekommen, musste gleich mal wieder der Kamin als Waermequelle herhalten, denn die Temperaturen sind doch schon ganz schoen niedrig, so -15 Gard am Morgen und am Tag geht es selten ueber Null.
Er eignet sich aber auch sehr gut zum Marshmallows braten. Ich werde mal schauen ob ich auch einen Christmas stocking darana befestigen kann, auch wenn der Weihnachtsmann nichts hinter laesst, soll es doch wenigstens weihnachtlich aussehen.
So dann wuensche ich allen die das Lesen ein froehliches Weihnachtsfest mit der Familie oder eben mit all den Lieben mit denen ihr zusammenfeiert. Esst nicht soviel, sonst platzt ihr noch und dann hat keiner mehr was von euch.
Bye, Bye Karen
---------HAPPY CHRISTMAS ------------ JOYEUX NOËL-----------------
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Ronald / Website (23.12.05 09:08) Ich fand, zu dem Kaminfeuer musste noch schnell das passende Gedicht geschrieben werden ... Weihnachten... Weihnachten ist nun im Lande Schmiedet neu Familienbande Erinnert uns an alte Riten, Weihnachtsbräuche oder –sitten. Ruhe und Besinnlichkeit Machen sich ganz langsam breit Im Kranz brennt nun die vierte Kerz’ Und wärmer schlägt in uns das Herz. Die Geschenke sind verpackt Der Nussknacker die Nüsse knackt. Räucherkerzen- und Gänseduft erfüllt im ganzen Raum die Luft. Im Ständer steht ein Tannenbaum, wie gemalt – ein echter Traum. Lichter sind dran, ein Stern aus Stroh - und alle hier im Haus sind froh. Denn nach dem Abendessen dann, da kommt ja noch der Weihnachtsmann ... Wie ihr hier lest – uns geht es gut ! Für’s neue Jahr haben wir Mut. Das wünschen wir, so ist es Brauch, Euch Allen heut’ von Herzen auch !!! Ronald, Ines und Tobias Ellrich, Weihnachten 2005 |